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Ein Vogelbeobachterblog

Ornithologische Beobachtungen in Rheinland-Pfalz

Plän

Plän

Plän hat noch keine Informationen über sich angegeben

Offstein lebt - trotz umfangreicher Baumaßnahmen

Veröffentlicht von am in Orn. Beobachtungen

Seit vielen Jahren gehören die Klärwasserteiche von Offstein für uns (Franz Zierz, Jochen Welter, Helmut Birk + Helmut Plän) zum regelmäßigen Exkursionsprogramm. Diese Woche waren wir gleich zweimal da, um den Limikolenzug "mitzunehmen". am 20.4. waren Rot- und Grünschenkel, dunkle, Kampfläufer Bruchwasser- und Waldwasserläufer sowie Flußregenpfeifer und Kiebitze zu notieren.

Der heutige Tag brachte ganz andere Überraschungen: Innerhalb der letzten 48 Stunden sind die Teichrohrsänger angekommen und dier erste Vorhut der Mauersegler. Sensationell für das dortige Biotop war für uns das Beobachten eines Waldbaumläufers und einer Heringsmöwe (!!) an der Zuckerfabrik. Auch die Gesamtzahl der beobachteten Arten mit über 60 ist bemerkenswert.

Unsere Beobachtungsliste der beiden Tage ist angefügt.

Was die umfangreichen Bauarbeiten mit dem Vertiefen vorhandener Teiche und dem Anlegen neuer Wasserflächen und den damit verbundenen Abholz- und Erdarbeiten angeht, so hat dies zwar zu einer ziemlichen Umorientierung der dort rastenden und brütenden Arten und natürlich auch zu Rückgängen geführt, aber trotz der laufenden Arbeiten werden die Teiche nach wie vor relativ gut angenommen wie auch die Artenzahlen zeigen. Wie sich die vielen im Bau befindlichen neuen Wasserreservoire und die gewaltige Vertiefung vorhandener Becken auswirken, werden wir mit Aufmerksamkeit verfolgen

 

20.4.

22.4.

 

4

8

Bachstelzen

2

 2

Blaukehlchen

2

1

Blaumeisen

21

 22

Blessrallen

12

10

Brandgänse

12

-

Bruchwasserläufer

11

17

Dorngrasmücken

3

-

Dunkler Wasserläufer

1

2

Elster

1

3

Fasan

18

2

Feldlerche

8

15

Feldsperlinge

1

3

Fitis

2

1

Flussregenpfeifer

1

2

Gartengrasmücke

1

2

Girlitz

4

3

Goldammer

9

11

Graureiher

2

1

Grünschenkel

13

4

Hänflinge

2

3

Hausrotschwanz

-

2

Haussperlinge

-

2

Heckenbraunelle

-

1

Heringsmöwe !!

1

-

Kampfläufer

-

1

Kanadagans

3

8

Kiebitz

-

1

Klappergrasmücke

1,0

1,0

Knäkente

11

9

Kohlmeisen

8

9

Kormorane

49

82

Krickenten

-

1

Kuckuck

1

-

Lachmöwe

1,0

2,1

Löffelenten

-

2

Mauersegler !

2

5

Mäusebussard

10

35

Mehlschwalben

4

4

Mönchsgrasmücke

5

6

Nachtigall

4

3

Nilgänse

7

9

Rabenkrähen

6

22

Rauchschwalbe

89

122

Reiherenten

9

15

Ringeltauben

4

3

Rohrammer

2,0

1,1

Rohrweihe

1

2

Rotkehlchen

1

-

Rotmilan

6

1

Rotschenkel

-

1

Schafstelze

1

2

Schwarzmilan

1

-

Silberreiher

-

1

Sperber

12

10

Stare

2

2

Stieglitze

93

88

Stockenten

1,1

4

Tafelenten

2

3

Teichhuhn

-

9

Teichrohrsänger

2

3

Turmfalke

4

4

Uferschwalben

-

1

Waldbaumläufer!!

6

1

Waldwasserläufer

1

2

Wasserralle

1

2

Zaunkönig

3

2

Zilpzalp

Aufrufe: 483

Limikolenzug in Offstein

Veröffentlicht von am in Orn. Beobachtungen

da wir (Helmut Birk, Jochen + Jutta Welter, Franz Zierz + ich) in den letzten Wochen sehr regelmäßig an den Offsteiner Klärteichen waren, ist es ganz reizvoll einmal die letzten Beobachtungswochen insbesondere hinsichtlich des Limikolenzugs revue passieren zu lassen.

Zum einen scheint es - möglicherweise wetterbedingt - dass sich die Zugzeit nach hinten verschiebt. So konnten wir gestern noch 11 Limikolenarten beobachten. Für den Beobachter besonders interesant war es, die 8 dj Zwergstrandläufer mit einem gleichzeitig anwesenden Temminck zu vergleichen.Daneben war noch dunkle, Bruch- und Flusswasserläufer, sowie Kampfläufer, Grünschenkel, Waldis, Bekassinen, Kiebitze uind Flussregenpfeifer zu beobachten.

Die Übersicht zeigt auch ein wenig die Artenvielfalt des Gebietes, die trotz der laufenden großen Umbauarbeiten bei den Klärteichen (die auch für einige Limikolen offenbar wieder ein interessantes Biotop geschaffen haben) und der bedauerlichen Rodungen anhält. Momentan sind gerade für Limikolen eine Reihe ganz unterschiedlicher Biotop-typen vorhanden, die die rel. Artenvielfalt möglich macht. Hinzu kommt eine gerne genutzte Zugstraße auch für Greife.

Anbei eine verkürzte Artenübersicht der letzten 3 Wochen.

Interssant war, dass sich vor 3 Wochen hier offenbar ein Gruppe von Bienenfressern zum Weiterzug getroffen hat.

6.9.14

 

2.9.14

30.8.

23.8.

17

Bachstelze

11

14

16

 

Baumfalke

 

2

 

7

Bekassinen

13

25

32

 

Bienenfresser

 

 

13

74

Blesshuhn

49

66

84

1

Brandgans

 

 

 

8

Bruchwasserläufer

2

19

24

 

Dorngrasmücke

3

 

1

2

Dunkle Wasserläufer

 

7

 

 

Eisvogel

1 !

 

 

680

Feldsperlinge

180

410

145

3

Flußregenpfeifer

 

 

 

11

Flußuferläufer

11

18

13

 

Gebirgsstelze

2

 

 

1

Goldammer

1

 

 

19

Graureiher

27

25

34

8

Grünschenkel

4

23

7

 

Habicht

1

 

 

2,2

Kampfläufer

1

2

 

32

Kiebitze

37

55

62

0,4

Knäkenten

 

 

 

8

Kormoran

7

6

1

117

Krickenten

113

121

24

0,2

Löffelente

0,2

0,2

0,1

4

Mäusebussard

8

15

8

 

Mauersegler

 

 

3

14

Mehlschwalbe

6

16

80

27 + 6 pull

Nilgans

13 + 6 pull

60

1

3

Rauchschwalbe

2

2

4

136

Reiherente

87

108

115

1,1

Rohrweihe

0,1

1,1

0,1

 

Rotschenkel

 

1

 

2

Schafstelzen

 

 

4

1

Schwarzmilan

 

3

2

 

Sperber

 

1

2

3,7

Tafelenten

2,5

3,7

4,1

2

Teichhuhn

2

2

 

1

Teichrohrsänger

4

2

3

1

Temminck

 

 

 

1

Turteltaube

2

 

1

 

Uferschwalbe

 

 

6

4

Waldwasserläufer

3

6

5

1

Wasserralle

1

1

1

13

Zilpzalp

3

2

3

8 dj

Zwergstrandläufer

 

 

 

10

Zwergtaucher

9

14

7

Aufrufe: 718

Limikolenzug in Rheinhessen

Veröffentlicht von am in Orn. Beobachtungen

26.07.2014 in Offstein von 09.45 - 12.30 Uhr

Gruppenexkursion mit Dr.Hantge, Dr.Praefcke, Birk, Zierz, Weller, Plän

 

Beobachtet wurden 59 Arten, darunter

4 Taubenarten (Hohl-, Ringel-, Türken-, Turteltaube)

an Limikolen:

36 Kiebitze

26 Flußuferläufer

1 Kampfläufer

11 Bekassinen

2 Temminck

1 Sichelstrandläufer

4 Waldwasserläufer

3 Alpenstrandläufer

2 Flußregenpfeifer

 

Anseridae, darunter u.a.

12 Brandgänse,

5 Krick- und

0,1 Knäkenten

4 Löffel-,

1 Schnatter-,

119 Reiherenten mit 7 pull.

5 Tafelenten

 

dazu Bienenfresser

mehr als 3500 Stare

0,1 Rohrweihe und

1 Habicht

Ansonsten die üblichen Verdächtigen, obwohl u.a. Amsel, Elster, Rotkehlchen, Fasan fehlten

Ungewöhnlich: Alpi, Temminck, Flußregenpfeifer und Sichelstrandläufer direkt nebeneinander. Hätten sehr schön auf ein Bild gepasst.

 

 

Aufrufe: 719

Rheindürkheim 16.7.14

Veröffentlicht von am in Orn. Beobachtungen

 

Volker Schmitt hatte am Wochenende festgestellt, dass der Sichler doch noch oder wieder da ist. Für uns kam er jedenfalls noch einmal extra aus Richtung Eicher Seen zu einer speziellen Flugshow mit zweimaligem Kreisen über unseren Köpfen eingeflogen.

Aber auch ansonsten waren die Reiherartigen gut vertreten. Unter den insgesamt von Helmut Birk, Jochen Weller und mir beobachteten 51 Arten waren neben den obligatorischen Grau- (9) und Silberreiher (6) auch wieder mindestens 3 Seidenreiher und als special guest ein Purpurreiher zu sehen, dessen wiederholte Anwesenheit auch für die Attraktivität spricht.

Erwähnenswert neben einem (nicht mehr singenden) Rohrschwirl waren noch als einzige Vertreter der Limikolen eine Bekassine und 4 Kiebitze sowie eine weibchenfarbige Knäkente.

Aufrufe: 737

Frühling im Laubenheimer Ried

Veröffentlicht von am in Orn. Beobachtungen


In diesem Jahr konnten wir (Helmut Birk, Dr. A. Hantge, Franz Zierz und ich) bisher noch nicht mehr als 40 Arten bei einer unserer Exkursionen beobachten. Diesmal waren es schon 46, obwohl einige sonst regelmäßig im Laubenheimer Ried anzutreffende Arten nicht zu sehen oder hören waren. Mindestens sechs Störche, davon offensichtlich 2 Paare haben auf zwei Strommasten bereits begonnen, ihre letztjährigen, aber inzwischen vom Netzbetreiber abgeräumten Neststandorte wieder aufzubauen.

Die Bedingungen im Laubenheimer Ried sind erwähnenswert: Zum einen befindet sich das Ried direkt im Anschluss an die Bebauung. Entsprechend groß ist der Druck durch Spaziergänger und vor allem Hundehalter, die ihre Tiere trotz aller Hinweise frei im und am Schutzgebiet laufen lassen. Ein besonderes Problem sind kleinere + größere Rodungen vor allem von Buschwerk auch entlang der ornithologische besonders interessanten Leitgräben (u.a. Schwarzkehlchenreviere) zT durch dier Landwirtschaft, zT aber auch durch das städtische Grün(bekämpfungs)amt.

Das Gebiet weist zahlreiche kleine Altwässer und versteckte Tümpel auf und wurde unter Federführung des Mainzer Umweltamtes stückweise um wichtige Flächen und kleinere (noch zu kleine) Flachtümpel erweitert.

Trotz des heftigen Bevölkerungsdrucks dort gibt/gab es seit einer Reihe von Jahren eine fütterungsfreie Storchenkolonie mit bis zu 16 Nestern verteilt auf drei Hochspannungsmasten + eine Reiherkolonie, wo auch in diesem Jahr bereits mehrere Nester wieder bezogen sind. Dort sind auch regelmäßig Silberreiher (5) zu Gast.

Inzwischen scheinen sich die Halsbandsittiche (6) ebenfalls hier niederlassen zu wollen, zumal  es durch eine relativ hohe Spechtdichte und alten Baumbestand gute Nistmöglichkeiten geben dürfte.

An besonderen Beobachtungen sind die in diesem Jahr ersten 3 Kiebitze zu nennen und für uns die erste Wasserralle in diesem Gebiet. Besonders ist natürlich auch die Weißwangengans, die sich (vermutlich als Volierenflüchtling) gemeinsam mit (22) Kanada-, (17) Nil- und Graugänsen dort aufhält.

Bemerkenswert ist dort auch eine hohe Greifvogeldichte (Mäusebussard, Turmfalke, Sperber, Habicht. Im Sommer auch Schwarzmilan und Rohrweihe sowie Wanderfalken) und der Rhein als Zugweg (83 Wacholder-, 21 Rotdrosseln).

Bemerkenswert vielleicht noch, dass bereits Heckenbraunellen und Buchfinken singen.

 

Aufrufe: 710

Schätze am Silbersee

Veröffentlicht von am in Orn. Beobachtungen

Beobachtungen von Helmut Birk und Helmut Plän am 29.1.2014 bei Roxheim.

 

Beobachtet wurden insgesamt 32 Arten, wobei bei einigen Arten die Anzahl bemerkenswert war.

Hier die interessantesten Arten unnd Zahlen:

Graureiher 34 (21 Nester, die Hälfte bereits besetzt)

Silberreiher 18

Kormorane 380

Haubentaucher 76

Zwergtaucher 4

Gänsesäger 1,1

Zwergsäger 0,2

Reiherenten 337

Tafelenten 120

Schnatterenten 30

Schellenten 8,4

Krickente 1

Samtente 0,1

 

 

Aufrufe: 738

Auch in Mainz Kraniche

Veröffentlicht von am in Orn. Beobachtungen

Heute um 15:30 Uhr ein Zug mit 170 Kranichen über Weisenau

Aufrufe: 785

Anmerkungen zu den Rheindürkheimer Rohrwiesen

Veröffentlicht von am in Orn. Beobachtungen

Wir (u.a. H.Birk, A.Hantge, F.Zierz, J.Weller) treffen uns seit Jahren jeden Sa um in der weiteren Umgebung von Mainz Vögel zu beobachten. Die Rohrwiesen sind seit ihrer Einrichtung für uns ein sehr wichtiges und fast immer hoch interessantes Beobachtungsgebiet, wie ich weiter unten mit unseren aktuellen Beobachtungen vom Sa, dem 2.11.13 wohl wieder zeigen kann. Vorher möchte ich aber ein gewissermaßen strukturelles Problem ansprechen, dass allen Beobachtern seit dirsem Sommer und auch jetzt noch zu schaffen macht.

Wir gehen davon aus, dass das Naturschutzgebiet eingerichtet wurde, um neben den typischen Bewohnern von Wasser/Schilfhabitaten auch den Wiesenbrütern wie Kiebitzen, die es bei uns außerordentlich schwer haben, eine gute Biotop- und damit Brutchancen einzuräumen. Um das Wiesenbiotop für diese Tiere frei zu halten, wird eine Herde Freilandrinder eingesetzt, die zur Balz- und Brutzeit dankenswerterweise auf andere Weiden verbracht wird. Nun zeigt sich seit diesem Sommer - auch nachdem die Rinder wieder in den "zentralen" Schutzbereich eingezogen sind - trotzdem, dass es eine zunehmende "Verbuschung" der freien Wiesenflächen gibt, wobei es sich bei den "Büschen" wohl eher um Simsen oder ein ähnliches relativ schwer verdauliches Sauergrün handelt. Die Frage ist nun, wie verhält man sich gegenüber dem "erklärten Willen" der Natur? Lässt man die Verbuschung bestehen und sich weiter verstärken (die natürlich auch für die Beobachter die unangenehme Nebenwirkung hat, nicht mehr auf die Wiesen-und Flachuferabschnitte Einblick nehmen zu können) und gibt damit die für die Wiesenbrüter wichtigen Flächen auf oder versucht man zB durch Veränderung der Bodenbeschaffenheit die sauergräser zu vertreiben oder könnten andere Weridetiere wie vielleicht Ziegen den gewünschten Erfolg herbeiführen?

Wir können nur sagen,. dass wir es sehr bedauern würden, wenn sich hier keine dauerhafte Lösung finden ließe. Es wäre auch schade um das schöne Beobachtungshaus des NABU dort, wenn es seine Funktion mehr oder weniger verlieren würde.

Dass sich die Beobachtungen dort lohnen, zeigt auch ein Blick in die Liste unserer Beobachtungen vom Sa. U.a. haben wir bei diesmal nur 33 Arten gesehen:

1 Bekassine überfliegend

1 Zwergtaucher

8 Schnatterenten

28 Krick- und

1 Knäkente

je 1 Grau-, Silber- und Purpurreiher

1 Rohrdommel

2 Wasserrallen

1 Eisvogel

Zug von Wiesenpiepern (9) und

Feldlerchen (7), sowie

Rotmilan (1)

 

Auffallend war die große Fluchtdistanz vor allem der Enten und Gänse, was vielleicht auch mal wieder eine Diskussion über das Für und Wider der Jagd an und in Naturschutzgebieten befeuern könnte, zumal vor einigen Jahren dort anscheinend auch schon mal ein Seidenreiher erlegt wurde.

 

Aufrufe: 766

Kraniche über Mainz

Veröffentlicht von am in Orn. Beobachtungen

Heute 18.10.2013 zwischen 16.30 Uhr und 16.44 Uhr insgesamt knapp 1000 Kraniche  (fast alle - bis AUF 12 - aus ONO) in insgesamt 8 Flügen.

Aufrufe: 742

Offstein 3.10.

Veröffentlicht von am in Mittelrheinisches Becken

Nachdem für das Wochende miserables Wetter angekündigt war, entschlossen wir (H.Birk, Dr. Hantge und ich) uns am 3.10. in der Hoffnung auf lebhaften Limikolenzug wieder nach Offstein zu gehen. Leider haben sich auch diesmal die Hoffnungen nicht voll erfüllt, obwohl trotz der Arbeiten an den Klärteichen recht gut geeignete Flächen nach wie vor zur Verfügung standen, wobei unter der Woche wahrscheinlich viel Unruhe herrscht. Wie jedes Jahr sammeln sich zu dieser Zeit immer größere Schwärme von Feldsperlingen. Ausserdem ist die "Entenbadewanne" meist recht gut gefüllt. Beobachtet wurden 39 Arten, darunter Alpenstrandläufer 7 Bruchwasserläufer 1 Feldsperlinge 33 Flussregenpfeifer 3 Kormoran 10 Krickente 80 Löffelente 1,3 immer noch Mehlschwalben 3 Reiherenten 29 (sehr wenig für Offstein) Sperber 2 Spießente 0,1 Tafelente 2,0 (sehr wenige) Wespenbussard 1 Zwergtaucher 13

Aufrufe: 1278

Zugzeit auch an der Entenbadewanne (Neuoffstein)

Veröffentlicht von am in Mittelrheinisches Becken

Samstags gerade zur Zugzeit sind für uns (Helmut Birk, Dr. Alix Hantge, Jochen + Jutta Weller, Franz Zierz und mich) die Offsteiner Teiche gerne besuchte Ziele. Zwar bedingen Arbeiten an den Teichen und sich verändernde Wasserstände immer wieder Veränderungen, aber die traditionellen, vor allem von Greifvögeln genutzte n Zugwege durch das Tal sorgen immer wieder für Überraschungen.

Am 10.8. kamen wir auf die für unsere Erwartungen recht hohe Zahl von 47 Arten, wobei ein Wanderfalke, 3 Rohrweihen, 2 Rot- und 3 Schwarzmilane, 2 Grünschenkel, 2 Flußregenpfeifer, 2 Waldis, 2 Bruchwasserläufer, 9 Kiebitze, Nachtigall + Pirol sowie 12 noch verbliebene diesjährige Brandgänse,1 Löffel- und 3 Tafelenten besonders erwähnt werden sollen.

 

Am 17.8. (immer noch 40 Arten, aber keine Elster, keine Amsel) begrüßte uns

  • 1 Fitis. Bemerkenswert waren u.a. noch
  • rd 20 Mauersegler
  • 15 Kiebitze
  • 2 Waldis
  • 1 Grünschenkel
  • 4 Flußuferläufer
  • 7 Brandgänse iuv
  • 2,2 Löffelenten
  • 83 Reiherenten
  • 2,2 Tafelenten
  • 1 Habicht iuv
  • 1 Baumfalke
  • 3,4 Rohrweihen
  • 1 Wespenbussard
  • 8 Mäusebussarde
  • 2 Hohltauben
  • 7 Schwanzmeisen
  • 10 Bienenfresser und
  • die wie fast immer ansehnliche Schar an Feldsperlingen.

 

 

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Abend in Rheindürkheim

Veröffentlicht von am in Orn. Beobachtungen

Franz Zierz und ich waren am 17.04. ab 18.15 Uhr in den Rohrwiesen. Einmal abgesehen davon, dass wieder einige Hundebesitzer ihre Tiere unangeleint entlang und durch das Schutz- und Brutgebiet der Kiebitze laufen ließen (übrigens lieb auch der Kuhbauer seinen Hund im Schutzgebiet frei laufen), konnten wir die ersten Teichrohrsänger hören und Uferschwalben sehen (diesmal keine Mauersegler zu sehen).

Bemerkenswert sind nach wie vor neben den gelb leuchtenden Schafstelzen die Enten (Spieß-, Schnatter-, Krick-, Reiherenten) und die Limikolen (20 Bekassinen, 1 Grünschenkel, 1 Bruchwasser, 2 Flußregenpfeifer). Zudem waren u.a. Nachtigall, Grauammer, Blaukehlchen, Rohrweihe zu beobachten.

Am Ende unserer Tour meinte Franz Zierz kurz ein Tüpfelsumpfhuhn gehört zu haben. Dies wurde uns nachträglich von Volker Schmidt bestätigt.

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Alles auf einmal: Zugzeit bei Rheindürkheim

Veröffentlicht von am in Orn. Beobachtungen

Die Rohrwiesen sind immer für Überraschungen gut. Heute, am 13.4. haben H.Birk, Dr.Hantge, E.Memmesheimer, J.Weller, Franz Zierz und ich nicht nur u.a.

dier ersten 14 Graugans-Gössel (Junggänse),

17 saftgelbe Schafstelzen (alle graugesichtig), zusammen mit insgesamt 6 Wiesenpiepern,

6,6 Spieß-, 14,12 Schnatter- und 18,15 Krickenten,

mehr als 35 Bekassinen, 2 Waldwasserläufer, 1 Rotschenkel, 1 Uferschnepfe und 1 Rohrdommel beobachtet,

sondern auch 3,2 Rohrweihen, 1 Schwarzmilan, 0,1 Merlin, Mehl- und Rauchschwalben und zu unserer großen Überraschung auch 4 Mauersegler !

Eddie Henss konnte die Rohrdommel auch noch fotografieren und berichtete von einem ziehenden Fischadler und einem Kiebitzregenpfeifer vom Vortag.

Er hat auch dafür gesorgt, dass ein Trupp von Jägern, die auf den Kiebitzwiesen ihre Hunde schulen wollten, sich einen anderen Trainingsplatz gesucht haben. danke, Eddie!

Gruß + gute Sicht

Helmut P. Plän

 

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Rohrwiesen bei Worms

Veröffentlicht von am in Orn. Beobachtungen

Ich finde es ein bißchen schade, dass inzwischen die meisten interessanten Beobachtungen aus Rheinhessen nicht mehr ihren Weg ins birdnet finden, sondern wohl meist nur noch bei ornitho.de eingegeben werden.

 

Da ich aber selbst in letzter Zeit nicht sehr fleißig mit meinen Eingaben war, stelle ich diesmal  unsere Beobachtungen vom letzten und von diesem Samstag ins Netz, wobei wir ( H. Birk, Dr.A.Hantge, F. Zierz und ich) heute, am 16.3.2013 50 Arten in zwei Stunden beobachten konnten.

 

 Am Sa, dem 9.3.2013 herrschte vor dem Kälteeinbruch wunderbares Frühlingswetter. Wir beobachteten u.a.:

 

60 Kiebitze

2 Kampfläufer, die mit einem Trupp Kiebitze mitgeflogen waren

1 Bekassine

2 Bergpieper

1,1 Schwarzkehlchen

2 Bachstelzen

2 Singdrosseln

 2 Hohltauben

1 Kleinspecht, von dem Eddie Henss ein sehr schönes Foto machte

1,2 Spieß-,

34 Schnatter-,

 61 Krickenten

0,2 Rohrweihen

1 Silberreiher

1 Weißstorch

und auf dem Rückweg noch 146 Kraniche über Mainz nach Nordost ziehend

 

 Am 16.3. 2013 löst sich der Zugstau langsamauf. Zunächst sind noch Teile des Wassers bei leichten Minusgraden zugefroren. Bis 12.30 Uhr steigt die Temperatur auf 8 Grad. Viel Kleinvögel Flugverkehr. Beobachtet wurden u.a.:

55 Kiebitze

2 Rotschenkel

8 Bekassinen (Volker Schmidt konnte insgesamt sogar mehr als 50 beobachten)

 2 Bergpieper

41 Wiesenpieper

1    Blaukehlchen

1,0 Schwarzkehlchen

26 Bachstelzen

1 Buntspecht

1 Grauammer

1 Heidelerche

2 Zilpzalp

1 Hohltaube

5,4 Spieß-,

1 Brand-,

18 Schnatter-,

50 Krick-,

1,0 Pfeif- und

1,1 Tafelenten (hier etwas ungewöhnlich)

0,1 Rohrweihe

0,1 Kornweihe

1 Merlin

2 Rotmilane

2 Weißstörche

6 Kraniche

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Eicher Seen 22.12.

Veröffentlicht von am in Orn. Beobachtungen

Aufgrund der Weihnachtstage etwas verspätet, aber trotzdem interessant denke ich, sind unsere (Helmut Birk, Franz Zierz und ich) Beobachtungen vom Vormittag des 22.12. an den Eicher Seen.

 

Abgesehen von reichlich Kleinvögeln(u.a. 1 Kernbeisser , 43 Goldammern, 2 Berg-, 5 Buchfinken, 2 Zeisige,  Schwanz-, Sumpf- und Weidenmeise, 1 Gebirgsstelze) waren ein Habicht, ein Silber- und 2 Graureiher und auf dem Wasser neben 9 Nil- und 7 Graugänsen 31 Tafel-, 13 Reiher-, 76 Schnatter-, 11 Krick- und 6,3 Schellenten sowie 1,1 Samtenten zu sehen.

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